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Wir
versuchen, wenn diese Entscheidung gefallen ist, die Abreise
für
alle Beteiligten möglich praktisch und passend zu
organisieren.
Doch ist das nicht immer so möglich, dass der Hund nahe an das
Zuhause von uns gefahren werden kann. Da wir alle ehrenamtlich
tätig sind, sind wir für jede Unterstützung
und Hilfe
äußerst dankbar und bitten Sie um
Verständnis, dass
auch Sie einen Teil der Strecke zu Ihrem Fellgesicht
übernehmen.
Wir können einen Ankunftstag immer nur eine Woche vor dem
Transport verbindlich avisieren. Unsere angekündigten
Ankunftsuhrzeiten können wir meistens mit +/- 1 Stunde
einhalten.
Doch können wir eine solche Zeit nicht fest versprechen. Sie
geplante Uhrzeit kann sich um 2-3 Stunden vor oder zurück
verschieben, es können Staus sein, Kontrollen, ein Notfall.
Was
wir zusagen können, dass wir Sie bei der Abfahrt in Ungarn
informieren und Ihnen nochmals rechtzeitig am selben Tag über
die
konkrete Ankunftszeit Bescheid geben.
In der Regel wird der Transport durch ein von uns beauftragtes
Transportunternehmen, mit der Lizenz und offiziellen Anmeldung, die
Transporte durchzuführen. Wir bezahlen dieses und es
fährt
bestimmte Übergabepunkte an und übergibt dort den
Adoptiveltern die Hunde bzw. Katzen. Dies planen und organisieren wir
– aber müssen auch Rücksicht auf andere
Adoptiveltern
und deren Wohnorte nehmen. Für die Hunde sind
möglichst
wenige Stopps sehr hilfreich – sie haben, bis sie zum
Beispiel in
NRW sind, bereits 1200 km hinter sich und unglaublichen Stress.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass das
Transportunternehmen NICHT auf Sie warten DARF, denn er ist ein von uns
beauftragter Transporteur, auf den noch weitere Adoptiveltern warten
– an anderen Stellen. Bitte planen Sie ihre
frühzeitige
Ankunft ein.
Viele der Hunde/Katzen sind so aufgeregt, dass sie Durchfall bekommen,
sie haben Panik, sind nervös. Sie wollen nur weg! Weg aus
dieser
schrecklichen Situation, weg von den Menschen, die Ihnen das antun. Es
herrscht bei einem Transport und ca. 1 -2 Wochen nach einem Transport
bei jedem Fellgesicht ERHÖHTE FLUCHTGEFAHR – selbst
bei den
ruhigsten, liebsten Tieren.
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Wenn
Sie Ihre Fellnase am Übergabepunkt übernehmen, denken
Sie
bitte an Halsband und Geschirr und Leine, idealer Weise am Anfang mit
einem Koppelstück verbunden. In erster Linie benötigt
die
Fellnase nun Wasser. Denken Sie daher unbedingt an einen Wassernapf und
Wasser. Wenn Sie Leckerlis mitnehmen wollen, bitte hier auch das Futter
als Leckerlis (bitte nicht zuviel, der Magen reagiert nach den
Beruhigungsmitteln und dem Stress des Transportes empfindlich
–
eine Küchenrolle dabei zu haben war schon oft Erste Hilfe).
Gehen
Sie vor der Transportbox in die Hocke bevor Sie den Hund herauslassen.
Lassen Sie ihn in Ruhe erst einmal alles beschnuppern.
Bedrängen
Sie den Hund nicht in diesem Moment. Er hat jetzt viel hinter sich und
ist nach dem Transport noch verstört. Bitte gehen Sie mit dem
Hund
erst Spazieren, bevor sie die nächste Fahrt antreten und geben
sie
Ihrem Fellgesicht die Chance, seine Bedürfnisse zu erledigen.
Beugen Sie sich in den ersten Tagen auf keinen Fall über den
Hund,
das ist eine Bedrohung für den Hund. Sondern gehen bitte
direkt
neben ihm/ihr in die Hocke. Überlegen Sie sich gut, bevor sie
einen Hund ins Auto heben: Den Hund unvermutet hochzuheben ist eine der
größten Bestrafungen aus Hundesicht, solange er
diese
Handlung nicht bereits kennt und gelernt hat, dass das eine positive
Geste sein soll. Dieses Hochheben kann den ohnehin in Panik und
Alarmbereitschaft versetzten Hund in Todesangst versetzen. In der Regel
ist der auf diese Weise in die Tötungsstation transferiert
worden….das bricht zusätzlich alte Wunden auf. Es
haben
schon Pekinesen wohlmeinenden Menschen in Todesangst die Nase
abgebissen. Deshalb: Wenn möglich vermeiden sie es
grundsätzlich in den ersten Wochen, den Hund zu tragen oder
hochzuheben und besprechen das vorher mit Ihrer Vermittlerin!
Bitte machen Sie sich bewusst, dass es sich mit der Vermittlung um eine
‚Blind Date’
handelt. Das bedeutet, das Aussehen, Größe,
Charakter muss
nicht immer so sein, wie beschrieben. Der Hund war im Zwinger
ausgeglichen und nun ist er verängstigt nach dem Transport
oder
andersherum. Im Zwinger war er lieb und freundlich, und nun holt er
seine ganze Kinderheit und Flegeljahre gleichzeitig nach. Wir
bemühen uns, möglichst viele Fotos zu machen, aber
nicht
immer geben diese wirklich den wahren Eindruck weiter. Es kann also
sein, dass das Tier optisch nicht ganz so wie auf den Fotos/dem Foto
aussieht – stellen Sie sich bitte vor der Übergabe
darauf
ein! Sprechen Sie mit anderen Adoptiveltern von Auslandshunden, z.B: in
unserem Forum. Sie werden Ihnen viele dieser Ängste nehmen.
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Achten
Sie darauf, dass Sie den Hund AM und IM Fahrzeug absichern! Nicht dass
Ihnen der Hund ruckzuck am Wagen entschwindet, während Sie
noch
alles verstauen. Das ist schon vielen Adoptiveltern passiert und hat
schon vielen Hunden das Leben gekostet! Gerade wenn man vielleicht
sogar zwei Hunde übernimmt, verliert man leicht den
Überblick. Oftmals sind die Tiere auch noch
geräuschempfindlich und ängstlich und wollen einfach
nur weg.
Sie müssen den Hund auch während der Autofahrt innen
festclippen, dann können Sie ihn entspannt zu Hause aus dem
Fahrzeug holen. Diese Regel gilt ganz besonders für Hunde, die
im
Font eines Kombis transportiert werden. Wenn die Heckklappe aufgehen
kann er rausspringen – und weglaufen oder überfahren
werden.
– Das geht so plötzlich, Sie haben keine Chance das
zu
verhindern. Bitte verlassen sie sich hier nicht auf ‚der ist
ja
so verschmust’ oder ‚das war Liebe auf den ersten
Blick’. Sie wissen nicht vor was der Hund sich erschreckt
oder
bei kecken Hunden, welche Gelegenheit er nützen
möchte
– Vertrauen ist gut, aber nur Kontrolle das Richtige.
Stellen
Sie sich auch geruchstechnisch bitte auf den schlimmsten Fall ein.
Gehen Sie davon aus, dass Sie evtl. bei Hunden mit längeren
Haarkleid keine Chance mehr haben, dieses durch bürsten zu
entwirren. Es sieht für viele oft fürchterlich aus.
Aber das
Fellgesicht als erstes im neuen Zuhause in die Dusche zu setzen, einer
Schurprozededur zu unterziehen oder mit Gerüchen zu
besprühen, die Menschen toll finden, aber für Hunde
eine
Strafe sind, wäre keine gute Maßnahme, um Vertrauen
aufzubauen. Um den ersten Tag gemeinsam gut zu überstehen gibt
es
(neben dem guten Durchlüften) einen Linderungstrick: (Alte)
Handtücher warm mit Hundeshampoo im Wasser anfeuchten und das
Fellgesicht liebevoll massierend in langsamen Bewegungen immer in eine
Richtung (von vorn nach hinten) abreiben, so dass er/sie nicht nass
ist. Das ist eine Gratwanderung bei ängstlichen Hunden, aber
bei
den meisten Hunden baut das schnell und sehr positiv eine Beziehung
auf. Dadurch wird der erste Dreck herausgenommen und etwas des Geruchs
ebenso. Trockenshampoo wird von einigen Hunden nicht vertragen und ist
deshalb nicht immer eine gute Idee.
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